Meine Projekte unterstützen

Immer wieder fragen mich Menschen in den sozialen Netzwerken wie man meine Projekte unabhängig vom Kauf meines Buchs unterstützen kann. Bisher wollte ich diese Hilfe nicht annehmen, ob aus Stolz, steuer-technischen oder anderen Beweggründen, ich habe immer dankend abgelehnt. Mittlerweile sehe ich das allerdings anders, aus vielen Gesprächen konnte ich lernen das es unheimlich viele Menschen gibt die gerne helfen würden unsere Artenvielfalt zu erhalten oder alte und heimische Gemüsesorten vor dem Aussterben zu retten.  Das sind Menschen die selber nicht aktiv werden können, zu alt sind oder in der Stadt leben, aber unbedingt etwas beitragen möchten. Ich möchte diese Menschen nicht mehr abweisen, auch wenn mein Steuerberater die Idee nicht gut findet und von Stress spricht.

 

Derzeit folgen mir über 10000 Menschen auf Twitter, Instagram und Facebook, allein das beantworten der vielen Fragen kostet mich über 2 Stunden, und das jeden Tag. Jedes Unternehmen hat Berater die man bei Problemen kontaktiert, ich möchte weiterhin euer Berater sein, wenn ihr Probleme mit eurem Gemüse oder „Schädlingen“ habt. Ich habe mich entschlossen ab heute (17/07/2020) für diverse Projekte Unterstützung zu ermöglichen, damit ich das was euch Freude bereitet, auch weiterhin fortführen kann. 



Viele reden derzeit vom Blühstreifen, oder von Bienenwiesen, wenn es darum geht das Insektensterben zu vermeiden bzw. die Artenvielfalt zu fördern. Um zu verstehen was Insekten wirklich gerne mögen habe ich vier Jahre lang diverse Beobachtungen getätigt und verschiedene Blühstreifen ausprobiert. Natürlich werden viele Wildblumen besucht, aber noch viel mehr wurden alte Gemüsesorten und Wildkräuter als Futterquelle

angesteuert... 



Einst hatte jede Familie im Friesenland ihre eigene Kohlsorte, heute sind nur noch wenige erhalten geblieben. 

Die Verschärfungen der Saatgutverordnung von 1986 hat es den Landwirten verboten ihr eigenes Saatgut zu vermehren. 

Man wurde gezielt in eine kontrollierte Abhängigkeit von Großkonzernen aus der Agrochemie getrieben. Diese Konzerne 

haben danach reihenweise die kleinen Saatguthersteller aufgekauft und indirekt ein Monopol entstehen lassen. 

Das reichte diesen Konzernen nicht und so führten sie immer mehr Knebel ein um den Markt zu beherrschen...



Vier Jahre ReMiPerma Pilotprojekt sind bereits geschafft. Die Erfolge und Erträge haben mich stolz und zuversichtlich gemacht, ich bin bereit für größere Dimensionen und möchte ein Teil der Agrarwende werden! Ich möchte ein Modellbetrieb gründen der die Vorzüge von ReMiPermakultur in größeren Maßstäben auf die Probe stellt. Ich möchte mich voll und ganz der Förderung unserer heimischen Artenvielfalt verschreiben und gleichzeitig hochwertige ökologische Erzeugnisse liefern wie bisher...



Mit der Publikation meines ersten Buches habe ich einen Leitfaden für Selbstversorger und ökologisch agierende Gärtner geschaffen, aber in einem Buch kann man unmöglich sein gesamtes Wissen unterbringen. Ich freue mich unheimlich das mein Buch von einigen Lesern als Pflichtlektüre für Ökogärtner bezeichnet wird. Glaubt mir, das macht mich wirklich stolz, aber ich habe 6 Monate in Vollzeit an diesem Buch geschrieben, den Aufbau geplant, das Cover gestaltet und ohne Vorwissen selbst publiziert. Allein um die Kosten zu decken muss ich zigtausend Exemplare verkaufen...